Die italienischen Skigebiete befinden sich im nördlichen Teil des Landes, da im Süden auf Grund der dort höheren Wintertemperaturen nur unregelmäßig Schnee fällt. Am beliebtesten für den Ski Urlaub in Italien ist die Region Südtirol, gefolgt vom Aostatal und vom Trentino. Die für den Ski Urlaub in Italien am häufigsten gewählten Gebirge sind die Alpen und die Dolomiten. Eine stetig zunehmende Zahl an Pisten wird während des Winters bei ausbleibendem oder zu geringem Schneefall künstlich beschneit, so dass Schneesicherheit besteht. Einige Skigebiete führen die Beschneiung bis in das Frühjahr hinein fort und verlängern auf diese Weise die regionale Wintersport-Saison. Für die Sicherheit des Gastes existiert in Italien eine Helmpflicht. Bislang gilt sie landesweit nur für die Abfahrt sowie für Kinder bis zu 14 Jahren, über eine Ausweitung dieser Bestimmung auf erwachsene Skifahrer wird nachgedacht. Vielfach gehört der Helm bei einem Verleih der Skiausrüstung schon zum Standard. In Italien ist der alpine Skisport weiter verbreitet als der Langstreckenlauf, den Wünschen der Gäste entsprechend wurden in den vergangenen Jahren jedoch immer mehr Langlaufloipen eingerichtet. Die Skischulen sind auch auf absolute Anfänger eingestellt, so dass jeder das Skifahren erlernen kann.
Die sprichwörtliche Familienfreundlichkeit italienischer Gastgeber zeigt sich nicht zuletzt in kindgerechten Ski-Kursen. Traditionell und sehr preiswert übernachten Skiurlauber in einer Skihütte, in denen häufig neben Schlafsälen auch Ein- und Zweibettzimmer zur Verfügung stehen. In allen italienischen Skigebieten finden sich daneben zahlreiche Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen. An Angeboten für Urlauber, die entweder an das Meer oder in die Berge reisen wollen, mangelt es in Italien also auf keinen Fall.
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