Die Energieversorgung des eigenen Haushalts ist ein großer Posten im Haushaltsetat. Mit der Öffnung des Gasmarktes sind die Monopolstellungen der großen Anbieter zerschlagen worden. Die Bundesregierung hat sich davon mehr Wettbewerb versprochen. Durch den gestiegenen Konkurrenzkampf sollten die Preise für den Verbrauch deutlich sinken. Seit der Öffnung des Gasmarktes haben sich einige neue Anbieter aufgetan. Die diversen Gasanbieter unterscheiden sich dabei nicht nur im Preis.
Die größten Unterschiede der Gaspreise liegen zwischen den einzelnen Bundesländern. Wie viel der Endverbraucher für die Gasversorgung zahlen muss hängt davon ab, wo er wohnt. So zahlen Kunden in Bremen deutlich weniger für eine Kilowattstunde (KWh) als beispielsweise in Thüringen oder Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt liegen die Gaspreise in den neuen Bundesländern etwas höher als wie in den alten Bundesländern. Es gibt bei der gleichen Bezugsmenge von Gas Preisunterschiede von bis zu 55%, je nachdem wo man wohnt.
Ein weiterer Unterschied zwischen den Anbieter liegt bei den abgeschlossenen Verträgen. So bieten einige Gasversorger sogenannte Pakete an. Man zahlt einen relativ geringen Preis für eine bestimmte Menge an KWh. Bleibt man innerhalb der Grenzen, dann kann man viel Geld sparen. Verbraucht man allerdings mehr Gas als man im Paket gekauft hat, wird es deutlich teurer. Verbraucht man weniger, zahlt man trotzdem den Paketpreis. Andere Anbieter berechnen keine Zählergebühren, sondern nur den Verbrauch. Aber da ist Vorsicht geboten, oft muss man den Zähler dann man örtlichen Betreiber des Gasnetzes trotzdem bezahlen.
Leave a Reply